Welche Pflanzen eignen sich für trockene Standorte in Unterfranken?
Das Klimaproblem in Mainfranken
Rund um Würzburg, Ochsenfurt und Kitzingen regnet es wenig, im Sommer ist es extrem heiß, und die Böden sind oft durchlässig. Wer hier auf feuchtigkeitsliebende Rhododendren oder englischen Zierrasen setzt, wird viel Zeit und Geld in die Bewässerung investieren müssen. Die Lösung heißt: Klimaresiliente Pflanzplanung.
Stauden und Gräser für die pralle Sonne
Für Beete, die den ganzen Tag in der Sonne liegen, eignen sich Pflanzen, die durch spezielle Blatteigenschaften vor Verdunstung geschützt sind (behaarte oder silbrige Blätter, ätherische Öle).
- Steppen-Salbei (Salvia nemorosa): Ein Magnet für Bienen und robust gegen Trockenheit.
- Lavendel (Lavandula angustifolia): Mediterraner Klassiker, der auch fränkische Winter gut übersteht.
- Ziergräser wie das Reiher-Federgras (Stipa pennata): Bringen Bewegung in den Garten und kommen fast ohne Wasser aus.
Bewässerung vermeiden: Bodenvorbereitung
Eine sorgfältige Bodenvorbereitung entscheidet über Sieg oder Niederlage in trockenen Zeiten. Das Einmischen von organischem Material (Kompost) erhöht die Wasserspeicherfähigkeit. Noch besser: Das Mulchen von Beeten (z.B. mit mineralischem Lava-Mulch), was die Verdunstung extrem reduziert und den Boden kühlt.
Über den Autor: Mirko Volkamer
Experte für Gartengestaltung bei Garten Lindner in Unterfranken. Seit vielen Jahren im Bereich GaLaBau und Baumpflege aktiv.
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